Grenzen – ein Geben und Nehmen

Hunde probieren sich gerne aus, machen am liebsten das was ihnen Spass macht. Testen Grenzen aus: «Wie weit darf ich gehen, bis mein Mensch reagiert». Wir können unseren Hunden jedoch nicht immer alles durchgehen lassen, müssen ihnen gezielt und strukturiert Grenzen setzen.

Damit der Alltag und der tägliche Spaziergang nicht in Stress und Ärger ausartet, trainieren wir auf diesen Spaziergängen an der Grenzsetzung wie z.B. «wir bleiben auf dem Weg», «du bist zu weit weg – Radius einhalten» oder «wir spielen jetzt nicht mit diesem anderen Hund – wir gehen weiter» etc. Die von uns gesetzten Grenzen geben dem Hund und uns Sicherheit und wir können somit den gemeinsamen Spaziergang geniessen.

Sofern unsere Hunde die von uns gesetzten Grenzen akzeptieren, dürfen sie auch mehr Freiheit geniessen. Grenzen setzen ist ein Geben und Nehmen. Es müssen Hund und Mensch sich gegenseitig akzeptieren, respektieren und aufeinander hören.

Damit die Grenzsetzung im Freien klappt, müssen wir jedoch bereits Zuhause damit beginnen. Warum sollte ein Hund draussen auf unsere Grenzen hören, wenn er Zuhause alles darf – ohne Regeln?

Regeln und Grenzen gehören im Leben einfach dazu und wir müssen dies unseren Hunden auf eine nette und souveräne Art zeigen und beibringen.